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#11
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UK
Die Engländer hatten als Seefahrernation als erstes Land den Zugriff auf Stoffimport und haben dadurch ihre eigene modische Entwicklung und die Verfügbarkeit auf den Weltmarkt entscheident mitgeprägt. Mental sagt man den Engländern ja auch eine Affinität zu Stil und gutem Benehmen nach. In der Summe ergibt dies, daß man vom englischen Stil spricht und dieser recht dominant ist. Das hat übrigens nicht unbedingt etwas mit Herrn Roetzel zu tun, da diese Entwicklung einige hundert Jahre vor ihm begonnen hat. Im übrigen gab es auch mal einen deutschen Stil, der durch die sozialen und politischen Umbrüche nach 1945 eliminiert wurde. Die Persönlichkeiten dieser Zeit waren definitiv Stilikonen ihrer Epoche. Bitte nicht als politisches Statement verstehen, aber: Beispielsweise ein Joseph Goebbels wurde von den Menschen in seinem Umfeld auch weit nach 1945 oft als der bestgekleidetste Mann beschrieben. In den 20, 30er Jahren war der Gang zum Maßschneide schleißlich selbstverständich und dementsprechen gut haben die Menschen ausgeschaut. In den Schneiderfachbüchern wird auch heute noch vom deutschen Stil gesprochen. Der ist aber leider heute am Weltmarkt und in der historischen Wahrnehmung sehr gering. Wobei der Einfluss der Deutschen immer noch sehr groß ist. Boss, Joop, Lagefeld usw usf sind alles deutsche Firmen, die weltweit erfolgreich sind. |
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#12
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...und anderenorts werden auch schöne Schuhe hergestellt
http://www.berluti.com/index.asp?codeLangue=fr ....und wenn man so ein wenig in sich geht - wird man auch auf dem Kontinent in Sachen Bekleidungskultur fündig....auch und gerade inklusive einer gewissen Tradition.... Allerdings sind auch dort die englischen Einflüße unübersehbar - zur Geschichte und wie es soweit kommen konnte.... Hardy Amies in Anzug und Gentleman.... ...Auszüge http://books.google.de/books?id=wbJw...age&q=&f=false |
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#13
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gelöscht von Günter
Geändert von Guenter (23.09.2009 um 09:01 Uhr) |
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#14
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gelöscht von Günter
Geändert von Guenter (23.09.2009 um 09:06 Uhr) |
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#16
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@camlot
Dass eine Facharbeiterstunde in Westeuropa zwischen 45 und 60 Euro kostet, ist wohl hinlänglich bekannt. Wieveil der benannte Stoff kostet, kannst du ja am besten sagen... |
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#17
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Rationalisiert à la vollautomatisch?
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| Der folgende Nutzer sagt dir Danke Florian S. Kueblbeck für diesen Beitrag: | ||
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#18
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Zitat: Es muß also wirklich und überhaupt nicht immer England sein und es könnte ein vordringliches Anliegen in einem deutschen Stilmagazin sein, diese Tradition auch wieder aufleben zu lassen und ein modisches Selbstbewußtsein zu fördern, das unabhängig von der Entscheidung Engand oder Italien ist.
....da stimme ich hunderprozentig zu. Modisches Selbstbewußtsein kann einen bestimmten Stil (z.B. den britischen) nur als Grundlage nutzen, sollte diesen aber nicht unbedingt imitieren. Sind wir nicht alle (oder die meisten hier) im ständigen Üben und Schulen des persönlichen Stils begriffen? Geändert von ludwig67 (21.09.2009 um 20:30 Uhr) |
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#19
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...auch wenn wir vieles nicht erfunden haben
....so haben wir auch hier in Deutschland interessante Möglichkeiten uns auszurüsten - eins darf man jedoch nicht erwarten allerhöchste Qualität in traditioneller Verarbeitung und Herstellung zum niedrigsten Preis - Ein Maßhemd ist zunächst mal ein Produkt, dass nach individuellen Maßen gefertigt ist, nicht mehr und nicht weniger - angesichts der heutigen Möglichkeiten in der Bekleidungsfertigung nicht so wahnsinnig problematisch.
Aber.... .....dann gibt´s noch den Stoff, die Stoffauswahl(Charvet zu Paris bietet, so wird kolportiert, allein 400 verschiedene weiße Stoffe an), die Frage einer kompetenten Beratung und Vermessung(Internet , Vorort, geschultes Personal...), die spätere Verarbeitung, die Knöpfe etc etc..... Da es früher keine industrielle Bekleiungsfertigung gab, gleichzeitig aber immer einige Menschen einen individuellen Weg gehen wollten.....haben einige Hemdenschneider eine sehr,sehr lange Tradition und verstehen Ihr Handwerk auch heute noch.....auch in Deutschland. Wer suchet der findet - es gibt Taschner, die individuelle Produkte aus jeglichem Leder fertigen. Auch nach Vorgaben oder passgenau maßgefertigt Schuhmacher die ihr Handwerk beherrschen.... Wenn man´s auf Europa ausdehnt, gibt´s nicht nur Krawatten von Hermes, sondern interessante Manufakturen, die nach Maß arbeiten.... Apropos Krawatten und Hemden - Neapel ist sowieso eine schöne Stadt - also nicht alles muss aus England kommen und erst Recht nicht nur von großen Herstellern... |
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#20
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Zitat:
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ..und da heißt es immer, die Piefke haben keinen Humor... LG veltliner (offenbar ein Ösi!) |
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