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#1
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….ist die zunehmende egozentrische Rücksichtslosigkeit/Uneinsichtigkeit mancher Zeitgenossen. Ein typisches von vielen Beispielen aus meinem Alltag : Ich war heute morgen zu Fuß auf dem Bürgersteig auf dem Weg zu meiner Arbeitsstätte. Es war noch früh und es war aufgrund von fehlender bzw. nicht funktionierender Straßenbeleuchtung stockdunkel. Plötzlich bremst direkt vor mir (Abstand maximal 10 cm) ein Radfahrer und ruft “Hey”. Ich sollte hierbei erwähnen, das ein Radweg vorhanden gewesen wäre und der Mensch ohne Licht auf der falschen Straßenseite fuhr. Auf mein nicht unfreundliches und keineswegs oberlehrerhaftes “Entschuldigung – Ich habe Sie nicht kommen sehen. Wenn Sie Ihr Licht einschalten würden, könnte man Sie besser sehen” wurde ich in unflätigster Fäkalsprache angebrüllt sinngemäß gefälligst still zu sein und Platz zu machen. (Wohlgemerkt; mein erstes Wort war “Entschuldigung” – warum entschuldige ich mich überhaupt ? ) Ich sollte wohl noch dankbar sein, das ich nicht verprügelt worden bin. Wieso sind viele Menschen zunehmend hemmungslos rücksichtslos, nicht nur im Straßenverkehr, sondern generell im Umgang mit anderen Mitmenschen ? Dieses gnadenlose “erst komme ich – dann der Rest” macht mir zunehmend Angst. Der Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält, scheint immer mehr zu bröckeln. Macht Ihr ähnliche Erfahrungen in Eurem Umfeld ? Gruß Thomas |
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#2
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Täglich. Ich gehe damit um wie mit einem Hundehaufen auf meinem Weg. Ein großer Schritt darüber hinweg und dann möglichst schnell vergessen.
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Was nützt mir jemand, der Stil hat, aber einen ganz unangenehmen Charakter? Da ist mir der schludrige Typ mit Herz lieber. Max Raabe |
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#3
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Eindeutig. In Berlin muss man vor Fahradfahrern Angst haben und bereit sein zur Seite zu springen. Meine Frau hält mit dem Fahrrad an roten Ampel, oft als einzige, und wurde so manches mal deswegen angemeckert. Ich umfahre aber wenn ich per Auto bin auf meinem Arbeitsweg lieber entsprechende Stellen wo sich der Weg mit solchen Radfahrern kreuzt.
![]() Ich habe mich daran gewöhnt mit der Tram zu fahren, obwohl ich damit etwas länger unterwegs bin. Man hat mehr Zeit zum lesen und kommt entspannter im Büro an.
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Gruß Markus |
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#4
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Diese Menschen verhalten sich so, weil ihr Verhalten im Grunde belohnt wird, da ihnen niemand entschlossen entgegen tritt.
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#5
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Zitat:
Ich schlag mich doch nicht mit Pack. Wenn ich zurückpöbeln würde, hab ich mich doch schon auf deren Niveau begeben.
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Was nützt mir jemand, der Stil hat, aber einen ganz unangenehmen Charakter? Da ist mir der schludrige Typ mit Herz lieber. Max Raabe |
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#6
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Entgegen treten heißt ja nicht gleich schlagen. Obwohl: in manchen Gegenden Hamburg und Berlins vielleicht schon...
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#7
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Gute Idee. Diese Typen verstehen wohl nur eine Sprache. Leider bin ich nicht Jason Bourne.
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#8
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Zitat:
Es gibt eine Klientel Menschen, die sich scheinbar und aus deren Sicht politisch / gesellschaftlich korrekt verhält und deshalb glaubt/fühlt, grundsätzlich im Recht zu sein. Das sind "umweltschonende" Fahrradfahrer, "gesundheitsbewusste" Nichtraucher oder engagierte Eltern oder "besorgte Antifaschisten". Sie alle meinen, Recht und Wissen gepachtet zu haben und andere belehren und erziehen zu müssen. Ein pöbelnder Radfahrer ist für diese Menschen ein Widerspruch in sich, schließlich ist das Auto ja der Störfaktor. Im FRankfurter Westend its es mittlerweile kaum möglich, Fahrrad nicht umzufahren. Die bewegen sich derartig rücksichtslos, daß einem Angst und Bange wird. Die vielgescholtene FDP wollte in Frankfurt übrigens KFZ-Schilder für Fahrräder einführen. Das haben die Grünen verhindert, weil es in der Welt der von Gutmenschen keine Probleme mit Radfahrern geben darf. Geändert von Stephan_Goerner (21.10.2011 um 11:30 Uhr) |
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#9
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In typischen Radfahrerstädten, z.B. Freiburg, ist es nicht anders. Da braucht es Augen für alle 4 Seiten.
Daß die Sitten verrohen ist leider nicht nur auf den Straßen festzustellen. Selbst in Foren erhalten diese mehr und mehr Einzug. Bestes Beispiel ist das NAS-Forum. Der "Schuhputzer" und seine beiden Stiefelknechte, einfach ohne Worte.
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Sonnige Grüße vom Bodensee Dieter |
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#10
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ich als Berliner kenne das auch nur zu gut - das Auto habe ich abgeschafft, weil es mir einfach zu stressig war mit all dem Stau, den Radfahrern und den Rasern. In Öffentlichen ist es leider nicht viel besser, nur dort kann ich mich durch meine Statur recht einfach durchsetzen (194cm, 91kg Sportler). Wenn man mich nicht aussteigen lassen will mache ich es asiatisch: sich unterwürfigst entschuldigen dabei hart und bestimmt durchsetzen.
Mit den Radfahrern auf Bürgersteigen halte ich es ähnlich, meist gehe ich lieber vorausschauend über die Straße....allerdings muss ich gestehen, dass ich mich leider schon 1-2 Mal gegen handgreifliche Radfahrer wehren musste. Konsequent rufe ich aber nach der Auseinandersetzung auch die Polizei! Sicherlich werden meine Haltung und mein Verhalten viele hier nicht gutheißen, aber inzwischen bin ich an einem Punkt angekommen nicht mehr jedes Verhalten zu tolerieren. |
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