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#1
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Acta - Bitte agiert dagegen
Sich hier auszutauschen ist nicht selbstverständlich. Jeder, der hier aktiv ist, erfährt sicherlich auf irgendeine Weise Freude oder Spaß, indem er Informationen frei über das web mit Gleichgesinnten teilt. Ich bitte Euch, das folgende Video in Gänze anzusehen: [YOUTUBE]9LEhf7pP3Pw[/YOUTUBE] Ich weiß, das Video ist reißerisch aufgemacht, das ist auch zu bedauern, der Grundansatz ist allerdings m.M.n unterstützenswert. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ACTA nicht nur technisch umsetzbar, sondern sicherlich auch im Interesse einiger Interessenverbände und daher langfristig in dieser Form auch realistisch ist. Bitte teilt dieses Video und erhebt öffentlich Stimme gegen diese Entwicklung. Die Geheimhaltung zeigt, dass hier demokratische Prozesse bewusst umgangen und potenziell gefährliche Beschlüsse gefasst werden, sodass einem letztendlich sein Bürgerrecht verwirkt wird. Das kann nicht der Preis für Musikkopien oder ähnliches sein. Objektiv betrachtet sind das Maßnahmen einer Legislative, die nicht demokratisch basiert ist, sondern autokratisch von Interessenverbänden diktiert ohne Fachkenntnis agiert. Mit ACTA gäbe es keinen arabischen Frühling. Mit ACTA gäbe es vermutlich nicht Wikipedia, twitter, Facebook, YouTube etc. in der Form, wie wir es heute kennen. Das Internet ist mehr als Datenaustausch. Es ist der emanzipatorische Schritt der freien Meinungsäußerung und Bildung des aufgeklärten Bürgers und realisiert Bürgerrechte in einer zuvor nie da gewesenen Form. Es gibt einem mündigen Bürger erst die Mittel, seine Mündigkeit auch zu realisieren. Diese Errungenschaft der Gesellschaft darf nicht Industrien zum Opfer fallen, die lediglich zu statisch sind, um ihre Geschäftsmodelle an diese Entwicklungen anzupassen. Ich sage dies weder, weil ich links oder ein Nerd bin, noch weil ich Verschwörungstheoretiker bin, sondern weil ich die Bürgerrechte, die sich auch in der bürgerlichen Gesellschaft Deutschlands durch die Etablierung der sozialen Marktwirtschaft entwickelt haben, überaus schätze und ein Zensurrecht, sowie eine Überwachungsgewalt verhindern möchte, die es zuletzt in der politischen Periode vor der sozialen Marktwirtschaft gab. |
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#2
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"A man who wants to lead the orchestra must turn his back on the crowd." - James Crooks |
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#3
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Ich finde es schon lustig, dass solche Kampagnen (so berechtigt sie sein mögen) losgetreten werden, NACHDEM ein Abkommen unterzeichnet wurde, anstatt vorher.
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#4
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Tja, die halten nicht umsonst den Deckel drauf, solange es geht...
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http://thedukeofpallmall.tumblr.com/ |
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#5
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#6
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Zitat:
Die CDU/CSU bekennt sich im Übrigen zu SOPA/PIPA und daher wohl auch zu ACTA und nachdem den lustigen Äußerungen des Handelsblatt-Schlachtopfers vereinzelt auf Twitter, aber nicht gesamtheitlich widersprochen wurde, obwohl diese Person als Teil der Enquette-Netzkommission repräsentative Wirkung hat, ist diese Partei für mich endgültig indiskutabel. Das sollte man betreffende auch spüren lassen, nur so wird politischer Druck möglich. Meine Empfehlung ist, das Video und/oder Petition in FB o.ä. zu teilen, da man dort jene erreicht, die grundsätzlich das Internet als einfaches Medium nutzen und sich (noch) nicht mit dessen gesellschaftlichen Hintergrund auseinander gesetzt haben. Sie werden grundsätzlich dessen Erhalt befürworten, hätten aber sonst davon wahrscheinlich nichts mitbekommen. Wenn man Aufklärung schaffen kann in einem breiten sozialen Rahmen, kann erst wirklicher Druck entstehen. Die BILD wird uns diesen Gefallen sicher nicht tun, das Handelsblatt wahrscheinlich auch nicht. |
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#7
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+1!
Banker, ich geb's in der großen Net-Community der Kampfsportler weiter. Danke dafür, daß du das hier thematisiert hast! Wenn ich mir ansehe, wohin SOPA/PIPA und ACTA führen, frage ich mich wirklich, ob Zustände, die an die zu Recht untergegangene DDR erinnern, wirklich wünschenswert sind ... ![]() bertie |
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#8
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http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_...157577&v=12216
Bis eben, 1.2., 11:45 Uhr, hatten diese Petition 1.374.275 Unterstützer gezeichnet. Vielleicht kommen ja aus dem Forum noch ein paar Stimmen hinzu… Petition – An alle Mitglieder des EU-Parlaments Als besorgte Bürger der Welt rufen wir Sie dazu auf, für ein freies und offenes Internet einzustehen und die Ratifizierung des Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) abzulehnen. Das Internet ist ein wichtiges Mittel für den weltweiten Gedankenaustausch und die Förderung von Demokratie. Zeigen Sie echtes globales Führungsverhalten und schützen Sie unsere Rechte. Am 27.1. hatte avaaz.org diesen Aufruf versendet: Liebe Freundinnen und Freunde, letzte Woche konnten 3 Millionen von uns Amerikas Attacke auf unser Internet vereiteln -- doch mit ACTA lauert eine noch größere Bedrohung. Unsere global agierende Bewegung für Internetfreiheit ist genau die Kraft, die diese Gefahr für immer aus der Welt schaffen kann. ACTA -- ein weltweites Abkommen -- könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren. Es wurde von wenigen reichen Ländern und mächtigen Konzernen ausgehandelt und würde einen neuen, nicht gewählten, “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen, der es privaten Interessen erlauben würde, alles, was wir Online machen zu überwachen und drakonische Bußgelder -- oder gar Gefängnisstrafen -- gegen alle zu verhängen, die angeblich ihren Geschäften schaden. Das EU-Parlament hat gerade mit dem Ratifizierungsprozess für ACTA begonnen -- und ohne dessen Zustimmung würde der Angriff auf die Internet-Freiheit scheitern. Viele Parlamentarier haben sich schon früher gegen ACTA gestellt, doch einige sind unentschlossen -- geben wir ihnen den nötigen Stoß, damit sie das Abkommen verwerfen. Unterzeichnen Sie die Petition -- sobald wir 500.000 Unterschriften erreichen überreichen wir die Petition spektakulär in Brüssel: http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet/?vl Es ist empörend -- die Regierungen von 80 Prozent der Weltbevölkerung waren von den Verhandlungen um das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ausgeschlossen und ungewählte Bürokraten haben eng mit Konzern-Lobbyisten zusammengearbeitet um sich neue Regeln und ein viel zu mächtiges Vollzugsverfahren auszudenken. ACTA würde zunächst die USA, EU und 9 weitere Länder abdecken und dann auf die ganze Welt erweitert werden. Doch wenn wir die EU jetzt zu einem Nein bewegen könnten wir dem Abkommen den Schwung nehmen und es schließlich ganz aufhalten. Die repressiven Verordnungen könnten bedeuten, dass Menschen für das Teilen von Zeitungsartikeln oder das Hochladen eines Videos von einer Party, auf der urheberrechtlich geschützte Musik gespielt wird, bestraft werden. Verpackt als Handelsabkommen zum Schutz von Urheberrechten könnte ACTA darüber hinaus zum Verbot lebensrettender generischer Medikamente führen und den Zugang von Bauern zu Saatgut bedrohen. Und der Höhepunkt ist, dass der ACTA-Ausschuss eine Freikarte zum Ändern seiner eigenen Regeln hätte, ohne jegliche demokratische Kontrolle. Mächtige Konzerninteressen drängen auf dieses Abkommen, aber das EU Parlament steht noch im Weg. Senden wir den Abgeordneten eine klare Botschaft, sich gegen die Lobbies zu stellen und für Internet-Freiheit einzutreten. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie allen davon. http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet/?vl Letzte Woche sahen wir, was wir gemeinsam erreichen können, als Millionen von uns die USA davon abhielten, ein Internetzensurgesetz zu verabschieden. Wir haben der Welt gezeigt, wie mächtig unsere Stimme sein kann. Erheben wir sie erneut um gegen diese neue Bedrohung vorzugehen. Voller Hoffnung und Entschlossenheit, Dalia, Alice, Pascal, Emma, Ricken, Maria Paz und das ganze Avaaz-Team Weitere Informationen: EU-Parlament beginnt Debatte um ACTA-Ratifizierung (Heise) http://www.heise.de/newsticker/meldu...g-1421066.html Warum ist ACTA so umstritten? Und warum sich Politiker und Bürger dafür interessieren sollten! (Digitale Gesellschaft) http://digitalegesellschaft.de/2011/...ieren-sollten/ US-Senator stoppt Pipa-Abstimmung (Spiegel) http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...810408,00.html The secret treaty: Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) and Its Impact on Access to Medicines (auf Englisch) http://www.msfaccess.org/content/sec...cess-medicines |
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#9
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Ich halte von anonymen Unterzeichnern im Netzt überhaupt nichts:
Letzte Unterzeichner: "MALLET, Frankreich" und "Fritz, Deutschland". Nicht mal ein Vorname? Auch Massenemails an alle Abgeordnete landen normalerweise im Junkfilter. Was aber hilft, ist ein direktes Anschreiben seines dirkten Abgeordneten mit vollständiger eigener Adresse und eigenen Worten!
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Gruß Markus |
| Die folgenden 5 Nutzer sagen Danke zu Dir Fox-Two für diesen Artikel: | ||
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#10
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Fox-Two, was Du sagst ist sicher nicht falsch. Ich vermute nur, Du unterschätzt die Wirkmacht, die Integrität und die Intelligenz der Leute von Avaaz.org.
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