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Lg Leon
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Erst wenn das letzte Hemd verkauft, der letzte Stoff verarbeitet, der letzt Schuh erzeugt ist, werden wir feststellen, dass Individualismus nicht existiert. |
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Also...ich denke der G... muss seinem "Dasein" keinen "Ausdruck" verleihen. Man ist einfach da, genießt (gut gekleidet) das Stück, genießt die wunderbare Begleitung (jedenfalls in meinem Fall) und fertig. Danach kann man vllt im Restaurant bei einem Essen oder ähnlichem über das grad gesehene reden, den Abend ausklingen lassen...und fertig.
Da braucht's keinen Katalog oder "verliehener Ausdruck".
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http://bloqauvin.blogspot.com |
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![]() Hier in dem Forum herrscht vorrangig die Meinung vor, das Stil dies und das wäre – irgendeine altbackende Form sich zu präsentieren und sein Leben konservativen und trivialen Ausserlichkeiten hinzugeben, mit denen man vor allem positiv auffallen will. Ich glaube, dass weder Stil noch das Verhalten eines Gentleman etwas mit herkömmlichen Benimmregeln zu tun hat. Ein Punk wird wahrscheinlich kein Gentleman sein, aber er kann durchaus Stil haben. Wenn sich heute ein extrem auffällig angezogener homosexueller in einer Nichtraucherbar eine Zigarette anzündet, wird hier der ein oder andere die Meinung vertreten, er hätte keinen Stil. Wenn sich 1893 der homosexuelle Autor von Lady Windermeres Fächer nach der Uraufführung in seiner auffälligen Kleidung, zigarettenrauchend auf der Bühne dem Publikum präsentierte, war das damals ein Skandal – von einem Hauptvertreter des Dandytums Oscar Wild, der es verstand mit seinen Unverschämtheiten, das Publikum zu begeistern und ohne Zweifel Stil hatte. Inwieweit sich ein Gentleman durch gutes Benehmen auszeichnet, lasse ich mal dahingestellt – ein Gentleman ist ein Ehrenmann, der in erster Linie eine ethische Grundüberzeugung hat – ob in Lumpen gehüllt oder im Frack spielt dabei nur eine zweitrangige Rolle. Also - man hat es, oder man hat es nicht, …. |
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Ich finde keine der Gleichsetzungen Gentleman = Dandy = Ehrenmann legitim; außerdem ist das Thema (wie es in diesem Forum behandelt wird) ebenso ausgelutscht wie langweilig. Wer was schönes zum Thema lesen mag, dem empfehle ich Martin Scherers "Der Gentleman. Plädoyer für eine Lebenskunst".
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Eigentlich wollte ich nur sagen, dass man weder Stil, noch das Verhalten eines Gentleman an irgendwelchen äusserlichen Regelwerken festmachen sollte. Des wegen endet mein Eintrag mit dem Vermerk: und also sprach ... - hat man es, oder man hat es nicht.Das Buch scheint ja durchaus eine vergleichbare Auffassung zu beschreiben: http://www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/3423206497/ |
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| essen, etikette, restaurant, theater |
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