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#1
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Atatürk - ein politischer Sartorialist
Ich war nun im Rahmen einer Tagung zum ersten Mal in der Türkei, und es ist wirklich auffällig, nicht nur das der Staatsgründer überall verewigt ist, auf dem Geld, in jedem Seminarraum jeder Uni, öffentlichen Plätzen, sondern dass er in diesen Repräsentationen stets perfekt angezogen ist, nach den westlichen Maßstäben des frühen 20. Jahrhunderts. Das ist natürlich eine klare politische Ansage des säkularen Nationalisten gewesen, der u.a. das bürgerliche Gesetzbuch der Schweiz 1:1 in die Türkei übernahm, und fast sämtliche offiziellen Dresscodes des osmanischen Reiches per Gesetz verbot. Aber einen Hauch Dandy meint man schon auch zu verspüren. Eine aktuelle Statue wie diese in Seldschuk bei Ephesus (da war ich nach Ende der Tagung !) schiene mir jedenfalls für einen westeuropäischen oder gar US-Staatsmann dieser Ära undenkbar.http://i761.photobucket.com/albums/x...l/atatuerk.jpg
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"The sense of being perfectly well-dressed gives a feeling of inward tranquility which religion is powerless to bestow" - Ralph Waldo Emerson |
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#2
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Hallo
Da Atatürk durchaus die Türkei als säkulären Staat etablieren wollte versuchte er auch allzu islamische Kleidung abzuschaffen, zumindest teilweise. Durch das Hutgesetzt 1925 wurde auch das Tragen islamischer Kopfbedeckungen verboten, der westliche Hut wurde als allgemeine Kopfbedeckung der türkischen Bevölkerung eingeführt. Die ersten Jahre bis zum Erstarken einer eigenen "westlichen" Kleidungsindustrie in der Türkei wurde auch viel gebrauchte Kleidung aus dem Westen getragen. "Gebraucht" nicht im Sinne von verrottet, sondern oft nur ein- oder zweimal getragen, und danach als altmodisch weggegeben. Atatürk ist übrigens auch ein gutes Beispiel für den Frack am Tag, mit schwarzer Frackweste. Gruß Marco |
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#3
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Atatuerk ist doch quasi das politische Gesicht des white tie
![]() https://upload.wikimedia.org/wikiped..._white_tie.jpg |
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