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#1
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Grundsatzfragen Businessuhr
Hallo, seit einiger Zeit trage ich mit mir den Gedanken herum eine hochwertige Uhr anzuschaffen. Ich schwanke im Bereich Nomos bis Rolex .Mittlerweile stelle ich mir aber immer mehr die Sinnfrage. Meinen Büroalltag kann ich sehr gut ohne Armbanduhr bewältigen. Ob im Meeting oder am Platz bin ich eigentlich stets von Rechnern umgeben die alle Uhrzeit und Datum anzeigen. Wenn ich unterwegs bin habe ich mein mobilfon dabei was mir auch die Zeit zeigt. Wieso tragt Ihr eine Uhr? Ich frage mich weiterhin ob es überhaupt noch der Etikette entspricht offensichtlich teure Uhren zu tragen. Ich denke da an die Posse um den Herrn Kleinfeld und seine Rolex (siehe Google....). In meinem Arbeitsumfeld (internationaler Großkonzern) ist Etikette durchaus wichtig, das Problem dabei ist das man sie nirgends nachlesen kann.... Wie seht Ihr das? Viele Grüße, |
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#3
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Eine Nomos beispielsweise ist doch - wenn überhaupt - nur für den Kenner als "teure" Uhr zu erkennen. Sie verkörpert in ihrer Schlichtheit klassisches Understatement, weit weg vom optischen Feuerwerk anderer Vertreter.
Abseits von Rolex , Breitling und ähnlichen sehr bekannten Marken braucht es für eine zuverlässige Zuordnung von Uhr zu Preis für die meisten Fälle einen Experten. Vom Durchschnitts-Menschen, möglicherweise selbst Swatch oder Casio tragend, ist dieses Wissen eher nicht zu erwarten. Der Experte/Stilfreund/Uhrenkenner dagegen freut sich doch, wenn er am Gegenüber eine hochwertige Uhr und damit einen Menschen sieht, der gewisse Standards am Handgelenk zeigt.Mir persönlich wären die Uhren der genannten bekannten Marken aber sowieso zu dick aufgetragen. So gut diese in ihrer Qualität auch sein mögen, der gemeine Geld-Prolet und Seinesgleichen hat das Tragen für mein Empfinden inzwischen leider beinahe unmöglich gemacht. Meine Assoziationen sind unweigerlich PRL mit Monster-Pferd (oder neuerdings: Hackett London mit hochgestelltem Kragen ) tragende, "Mött" zum Frühstück saufende Stilbenachteiligte. Oder Schlimmeres. Ist natürlich Ansichtssache.
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"A man who wants to lead the orchestra must turn his back on the crowd." - James Crooks |
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#4
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Zitat:
Zitat:
![]() Wenn es einem Dax-Vorstandsvorsitzenden der Millionen pro Jahr verdient, "zu teuer" wirkt, eine Uhr für lumpige 3000 € zu tragen, ist er ein Idiot. |
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#5
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Übrigens:
Bundeskanzler Adenauer hat (natürlich inflationsbereinigt) ein Bruchteil verdient und eine Vollgold-Datejust mit goldenem Band getragen. |
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#6
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Wer ernsthaft am überlegen ist, ob er sich eine Armbanduhr kauft, obwohl er doch an anderen Gegenständen die Zeit ablesen kann, sollte vielleicht einfach bei diesen Gegenständen bleiben...
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#7
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Die heutzutage oft zu sehenden Metallklumpen am Handgelenk sind mir
ein Graus. Warum muss eine Armbanduhr nur so aussehen - insbesondere, wenn nur ein Quarzwerk drinnen 'quickt'. Schlichter, eleganter und mit echtem Tick-Tack ist z.B. so etwas für den Alltag: http://www.chang.com.sg/MIDOCOREV.html oder wenn es 'was historisch sein darf: RADO Voyager. Greets |
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#8
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Zitat:
http://www.stilmagazin.com/forum/uhren/ |
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#9
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Eine Verallgemeinerung halte ich in beide Richtungen (tut man / tut man nicht) für nicht angebracht, da dies neben einer Typfrage auch durchaus eine Sache der Leidenschaft darstellt. In einem Land, wo ein Auto für 20.000 € als eher günstig gilt, eine Uhr für eben diese Summe als monströs teuer eingestuft wird, sollte man eh nicht auf die Leute hören, sondern das tragen, was einem gefällt. Ein guter Mitarbeiter wird eh nicht auf Grund seiner Accessoires gefeuert werden, sondern auf Grund seiner Leistung. Zumal, wie bereits geschrieben, nur eine schwindend geringe Minderheit in der Lage ist, den Preis einer Uhr auch nur ansatzweise zu erkennen. Und die, die es tun, sind in der Regel selber Themen-affin. Ich persönlich finde eine schöne Uhr als einen Teil der persönlichen Kultur - und Kultur hat man nie zu viel.
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#10
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Sehr stiel, äähh, stiehl, moment mal, hübsch wäre doch eine Holzuhr.
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